Lesetipp: Verteiltes Arbeiten – es geht auch ohne Büro!


Heute im Web gefunden: Ein Fachbeitrag über “virtuelle Teams” von Rafael Feld, Mitbegründer und Geschäftsführer der Kreuzverweis Solutions GmbH. Meine Hoffnung: Vielleicht kommt es zu einer Renaissance der Ende der 1990er Jahre in der Gründerszene weit verbreitenden Arbeitsform, die sich – leider – vermutlich dauerhaft nicht durchsetzen wird. Es bedarf nämlich eines (zu) hohen Kommunikationsaufwandes, um die räumliche Distanz zu überbrücken. Ohne den unbedingten Willen, SO und nicht anders arbeiten zu wollen, haben virtuelle Teams nach meiner Erfahrung keine glückliche Prognose.

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2 Kommentare zu „Lesetipp: Verteiltes Arbeiten – es geht auch ohne Büro!

  1. Im Vergleich zu den 90er Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für verteiltes Arbeiten, insbesondere durch Breitband Internet und ausgereiftere Tools, extrem verbessert. Natürlich ist Kommunikation in verteilten Teams nach wie vor eine Herausforderung, aber auch hier sorgen innovative Werkzeuge für kontinuierliche Verbesserung, z.B.

    -Google Hangouts bietet kostenlose Videokonferenzen und screen sharing,
    -Doctivity ermöglicht Teams alle gemeinsamen Dateien und Dokumente in der Cloud zu verwalten und unterstützt gleichzeitig die Kommunikation rund um gemeinsame Dokumente und Dateien,
    -trello ist ideal für das gemeinsame Taskmanagement
    -Googledocs zur gleichzeitigen Bearbeitung von Officedokumenten

    Daher ist es für mich weniger eine Frage, wann sich diese Arbeitsform durchsetzt, sondern wie schnell. Forester Research geht z.B. davon aus, dass 2016 bereits 63 Millionen Amerikaner ganz oder zeitweise von zu hause aus arbeiten werden.

    • Lieber Rafael,
      danke für den interessanten Kommentar. Ja, es ist richtig, die Tools sind wesentlich besser geworden; die Möglichkeiten zum verteilten Arbeiten um ein vielfaches breiter. Dennoch wird es nach meiner Erfahrung noch eine ganze Weile dauern, bis sich diese Arbeitsform hier in Deutschland durchsetzen wird. Wir haben in Forschungsprojekten festgestellt, dass durch die Billgflieger und die damit verbundene Möglichkeit, innerhalb unseres Landes kostengünstig und schnell von A nach B zu kommen, die meisten Menschen dazu tendieren, statt virtuellen, reale Meetings zu veranstalten – warum auch immer! Der soziale Aspekt scheint ein ganz wichtiger “Verhinderer” für virtuelle Arbeitsformen zu sein.
      Gruss, Heike

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